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Als Millionärskind bin ich von Beruf „Sohn“ und hab eigentlich häufig Urlaub. Vor ein paar Monaten hatte ich Langeweile und setzte mich in den Flieger nach Schweden. „Erst einmal irgendwo oben im Norden anfangen und dann vielleicht noch nach Danmark runter,“ dachte ich mir. Wenn ich jetzt nur nach Kopenhagen fliegen würde, wär mir das zu billig… wir haben doch das Geld. Deshalb erst einmal in Stockholm landen und dann nach Kopenhagen. Man kann durchaus auch mal direkt zwei Flüge in den Norden machen. An den Strand wollte ich nicht gehen, dafür war mir das Wasser in der Ostsee einfach zu kalt und das obwohl wir Sommer (oder „Sommar“ wie die Schweden sagen) hatten. Auf Wandern in den nordischen Wäldern hatte ich keine Lust (ich habe auch eine Buchen Allergie, bei Tannen ist das nicht so tragisch), stattdessen hab ich eine Wellness-Farm besucht. Die Ferienwohnungen in Schweden und Dänemark waren beides diese typischen Holzhäuser, gottseidank nicht aus Buchenholz.
Nachdem ich in Skandinavien genug gesehen hatte weil das Ganze doch allmählich im Sande verlief, wollte ich nicht schon wieder zurück nach Deutschland, deshalb bin mal von Kopenhagen direkt nach Amsterdam. In Amsterdam hab ich dann leckeren Reis verzehrt, und hab dann noch per Bus mit einem großen Pauschalreisen-Anbieter (Busreisen van den Haas) eine Stadtrundfahrt gemacht. Ich hab ja schon alle möglichen Kreuzfahrten gemacht, aber in einem Bus ist es einfach viel zu ungemütlich und man kommt sich vor wie ein Normalverdiener. Als Unterkunft hatte ich das Hilton Hotel, weil mir auch einfach nichts anderes einfiel. „Zum Hilton!“ hab ich dem Taxifahrer gesagt – einen Mietwagen hab ich mir nicht genommen. Ich wollte schließlich kein ganzes Semester damit verbringen das passende Hotel zu finden. Ich hab mir dann auch Tickets für Ajax gekauft und mir ein Spiel angesehen. Zum Glück hab ich in Holland keine Caravans gesichtet, ist ja schon schlimm genug, die hier bei uns zu sehen. Als ich dann von Amsterdam genug hatte, hab ich mir schon überlegt nach Rhodos zu düsen und mir eins von diesen Bungalows zu mieten. Ach quatsch, mieten… gratis hätte ich das haben können, da sie meinem Onkel gehören welcher dort sein eigenes Business großgezogen hat.
Als nächstes sollte es dann etwas wärmeres sein, also bin ich nach Italien gejettet. Die erste Woche in Mailand hab ich eigentlich nur Gran Turismo auf der Playsi im Hotel gezockt. Aber so wollte ich dann doch nicht dauerhaft meine Freizeit verbringen, deshalb hab ich mir gedacht ich düse mal ans Meer nach Rimini um dort frische Frutti di Mare zu genießen. Die Hotels waren nicht so dolle, ich hab dann nach dem teuersten gefragt.
Danach bin ich dann mal rüber nach Ibiza und natürlich wieder im besten der besten Hotels gastiert. Apartments in der Nähe der Partylocations wollte ich nicht haben, obwohl die dort schon geniale Housemucke aufgelegt haben. Die Restaurants waren nicht schlecht, das Essen war echt lecker. In den Edelclubs hab ich dann einen Kumpel von mir getroffen, einer dieser Model-Agents.
Er schlug mir dann vor direkt weiter nach Lisboa zu düsen… also Portugal. Dort war ich noch nie und ich als Sportfan habe erstmal den Rennkurs von Estoril besichtigt. Wir waren im Beach Hotel, eines der edelsten Hotels Portugals. Über dieses Hotel hatte ich mal aus Langeweile eine Bewertung online gesehen, das Bad sollte ja soll sensationell dort sein. Die Restaurants dort hatten sehr viel Charme , das muss man schon sagen.
Nach dem Portugal Abenteuer dachte ich mir, fliegste doch mal „hoch“ nach Frankreich. Ich machte also auf nach Frankreich um dort die verschiedenen Terrains zu erkunden. Natürlich hab ich wieder diverse Restaurants und Clubs ausgekundschaftet. Die „Touristiques“-Möglichkeiten in Frankreich können sich also durchaus sehen lassen. Ein schönes Sommerhaus habe ich mir dort gemietet.
Irgendwann hatte man dann auch auf Frankreich keine Lust mehr. „Wohin nun?“ dachte ich mir. In den Osten habe ich keine Lust, also schon lieber England. In England angekommen besuchte ich dort mehrere Städte und logischerweise auch mehrere Hotels. Ich hatte auch auf Golf spielen Lust und frönte diesem Sport in einem angesehenen, traditionellen Golf Resort. Ein Motel war auch in der Nähe… Ich hatte übrigens gutes Schlägerequipment aus den „Tiger Woods Pro Golf“ Suites. Die hab ich im Internet erstanden! Natürlich darf auch ein Englandbesuch nicht ohne ein gutes Event verlaufen… deshalb kauft ich mir Karten für Chelsea, denn da fühlt man sich als Reicher unter Reichen. In London dann noch diverse gute Clubs besucht, darunter war ein richtig guter Club das „Ministry of Sound.“ Als ich London dann durch hatte, bin ich müde geworden von der viele Reiserei und dann zurück nach Deutschland geflogen um Erholung zu bekommen!
Alles in allem eine geniale Zeit! Ein Reisebüro hab ich übrigens nie aufgesucht, ich bin einfach mal so los.
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